18. S p i e l t a g
KSV Baunatal - KSV GH Großen-Buseck 4742:4339 (3:0/57:21)
Am vergangenen Samstag gastierte die erste Mannschaft im Sportpark Baunatal, um dort den letzten Spieltag der Hessenligasaison zu bestreiten. Auf der gänzlich unbekannten Anlage wollten Mandy und ihre Jungs an die bisherigen Auswärtserfolge anknüpfen. Doch an diesem Tag sollte alles etwas anders laufen. Die von der Heimmannschaft als „Rentnerbahn“ beschriebene durchaus sehr eigenartige Kunststoffpiste stellte die Mannschaft vor unerwartete Probleme: Handfehler wurden direkt bestraft, ein zu fester Wurf kam nicht wieder zurück in die Gasse und der Weg zur „9“ war alles andere als einfach. So ereilte die Busecker das klassische Schicksal eines Aufsteigers: man geriet richtig unter die Räder und musste mit einer heftigen Auswärtsschlappe und ohne „Zählbares“ den Heimweg antreten. Keiner konnte so richtige Nadelstiche setzen und sich mit der Bahn „anfreunden“. Nach der sportlichen fairen, allerdings weniger spannenden Partie, wurde gemeinsam Pizza bestellt und man ließ den Abend bei einem Erfrischungsgetränk ausklingen. Interessant wird es bleiben, wie sich die Truppe im kommenden Jahr an gleichem Ort verkaufen wird. Da kann man sich eigentlich nur noch steigern. Für den KSV im Einsatz waren: Christian Heigele (724 LP), André Fischer (746 LP), René Becker (740 LP), Mandy Schneider (732 LP), Dennis Edler (709 LP) und Tobias Heß (688 LP). Für die Gastgeber, die an diesem Tag ihre Saisonbestleistung aufstellten spielten Frank Leischner (796 LP), Jason Bialuschewski (783 LP), Michael Bauer (814 LP), Frank Weitzel (813 LP), Udo Weickert (772 LP) und Stefan Beckherrn (764 LP). Endergebnis: 4339:4742 LP, 21:57 Einzelwertungspunkte und 0:3 Punkte. Sportwart Marc Hammel bewertete die Partie im Anschluss: „Heute gab es einen richtig über die Rübe, aber auch solche Erfahrungen gehören dazu. Wer hätte schon damit gerechnet, dass dies in dieser Form nur einmal passiert. Diese Niederlage geht auch in dieser Höhe völlig in Ordnung. Wir werden aus dieser Erfahrung lernen und uns neu aufstellen“. Jetzt steht zunächst eine mehrwöchige Pause an, bevor die heimischen Akteure in der Punktrunde des Lahn-Busecker-Tals auf 9er Jagd gehen. Außerdem finden Ende März die Bezirksmeisterschaften in Großen Buseck und Reiskirchen statt.
(Verfasser: Großen-Buseck)
KSG Kassel - KSC Heuchelheim 4894:4493 (3:0/55:23)
Am 18. und letzten Spieltag war die Mannschaft zu Gast beim voraussichtlichen Hessenligameister. Es fielen drei Stammspieler der Mannschaft aus, so dass Tizian Wiegandt, Uwe Reuschling und Julian Wiegandt nachrückten. Am vorherigen Spieltag war es gelungen, den 8. Tabellenplatz zu sichern, so dass ein direkter Abstieg ausgeschlossen wurde. Im ersten Block traten Christian Weeg 739/3 und Andy Kreiling 764/5 an. Die Kasseler ließen trotz Auswechslung von André Macorlig durch Frank Gundel (zusammen 772/7) und Sebastian Klöpfel 875/12 nichts anbrennen Im zweiten Block lief es für Heuchelheim ähnlich. Julian Wiegandt kämpfte sich auf 735/1, spielte somit auf dem Niveau der restlichen ersten Mannschaft. Yannick Röhm konnte mit seinen 775/8 bereits jetzt schon die „Höchststrafe“ vermeiden. Gunther Pick 798/9 und Stefan Knierim 845/11 lagen uneinholbar vorne. Im Schlussblock stellten sich Tizian Wiegandt 745/4 und Uwe Reuschling 735/2 der Tatsache, dass heute für Heuchelheim nichts drin war. Bemerkenswert für Tizian war, dass er in einer „Volle-Gasse“ das Ergebnis von 131 Holz erzielte. Mark Neumayer blieb mit seinen 771/6 ebenfalls noch unter Yannicks Ergebnis aber Dirk Westmeier spulte sein Programm zur 833/10 locker runter. Die bis dahin jüngste Heuchelheimer erste Mannschaft konnte allerdings einiges an Erfahrung beim jetzt feststehenden Hessenligameister sammeln und freut sich auf die kommende Saison.
(Verfasser: Heuchelheim)
M85 Mittelhessen - KSG Dillenburg-Herborn 4679:4662 (2:1/ 38:40)
Unter keinem guten Vorzeichen stand der letzte Spieltag der Hessenliga für Meteor 85. Neben dem weiterhin fehlenden Rolf Rohrbach musste auch Topspieler Michael Buhl kurzfristig verletzungsbedingt absagen. Mit dem schwächsten Heimergebnis der letzten Jahre konnte die Spielgemeinschaft von der Dill so nur mit großer Mühe bezwungen werden. Im Startblock machte sich bei Alex Lehnhausen (781 Holz, 7 EWP) nach starker Anfangsbahn das Handicap vom Wetzlar-Spiel wieder bemerkbar. Mit „angezogener Handbremse“ hielt er zwar durch, musste sich aber knapp Weller (784, 8 ) geschlagen geben. Kai Bolte (808, 10) steigerte sich von Bahn zu Bahn und verschaffte seinem Team gegen den schwachen Weber (734, 1) mit starker Schlussbahn (222) einen Vorsprung von 71 Holz. Der Mittelblock der Mittelhessen hatte nicht seinen besten Tag erwischt: Weder Oliver Kahl (771, 5) noch Dominik Schmidt (761, 3) konnten ihr Potential ausschöpfen und mussten sich gegen Nadzeyka (765, 4) und den Tagesbesten Martin (818, 12) geschlagen geben. Der Vorsprung war auf magere 19 Holz geschrumpft. Vom ersten Wurf an hoch konzentriert gingen Jens Rabenau und René Junge im Schussdrittel ans Werk und bauten den Vorsprung nach der dritten Bahn auf 63 Holz aus. Da nutzte auch der Endspurt der Dillenburger Martinez (787, 9) und Grün (774, 6) nichts mehr. Rabenau (744, 2) und vor allem Junge (815, 11) brachten die zwei Punkte nervenstark nach Hause. Die KSG Kassel ließ gegen Heuchelheim nichts mehr anbrennen und sicherte sich wie erwartet den Meistertitel. Unklar ist, ob die Nordhessen das Aufstiegsrecht wahrnehmen werden. Somit könnte eventuell Vizemeister Dillenburg-Herborn die Möglichkeit erhalten, in der kommenden Saison in der zweiten Bundesliga an den Start zu gehen. Meteor hat sich mit dem knappen Heimsieg immerhin noch die Bronzemedaille vor der Bundesligareserve aus Sontra sichern können.
(Verfasser: Mittelhessen)
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