2. Bundesliga Süd
16. Spieltag
KSC St. Ingbert - KC 88
Wettenberg 4816:4821 (0:3/38:40)
Dem Tabellenführer KC 88
Wettenberg gelang am 16. Spieltag der 2. Bundesliga Süd beim KSC St. Ingbert
ein weiterer, wenn auch äußerst knapper Auswärtssieg. Zur damit möglichen
Vorentscheidung um Platz eins in der Hauptrunde kam es dennoch nicht, da der
bärenstarke Verfolger aus Gilzem bei Waldbrunn/Hadamar überraschend ebenfalls
alle drei Punkte mitnahm.
Obgleich der KC 88 auf Stammpersonal verzichten musste, zeigte sich das Team von Jörg Schnell auch beim bereits fünften Auswärtsspiel im Saarland konkurrenzfähig. Gastgeber St. Ingbert hatte im Startblock seinen mit Abstand stärksten Spieler Nico Kohl (880/12) platziert, der den Wettenbergern Jan Anders (844/11) und Kai Göbler (768/2) an der Seite von Felix Jahnke (793/5) mit seiner zweitbesten Saisonleistung das Leben schwer machte.
Der KSC ging dadurch zunächst recht klar mit 61 Hölzern in Führung, doch bereits nach der ersten Bahn im Mittelblock hatte Wettenberg das Minus bereits halbiert. Die Hausherren zeigten deutlich Nerven, weder Simon Jakobs (750/1) noch Sebastian Hauck (772/3) kamen an ihre Normalform heran. Auf Seiten der Gäste wusste insbesondere Kai Uwe Schnell (823/10) zu überzeugen, bei Tino Anders (799/7) verhinderte eine 172-er Schlussbahn ein deutlich höheres Ergebnis und damit die Vorentscheidung in der Gesamtholzzahl. Die Hessen hatten aber zumindest das Spiel gedreht und führten nun ihrerseits mit 38 LP.
Von nun an wurde es dramatisch. Auf seiner Anfangsbahn spielte St. Ingberts Karsten Gauer überragende 236 LP und egalisierte den Vorsprung Wettenbergs fast im Alleingang. Die Teams blieben anschließend in gegenseitiger Schlagweite mit wechselnder Führung. Vor der letzten Räumgasse war der KC 88 wieder mit 20 Hölzern vorne und die Hausherren setzten erneut an, die Partie in der Räume doch noch für sich zu entscheiden. Am Ende kamen Gauer (814/9) und Blockpartner Jörg Keller (807/8) fast gleichauf ins Ziel. Nicht weit dahinter folgten Wettenbergs Jörg Ahnert (790/4) sowie Rainer Scheidt (797/8), dessen Neun im vorletzten Wurf den hauchdünnen Fünf-Holz-Sieg über die Ziellinie brachte.
Jörg Schnell sprach nach dem Spiel von einem „durchaus glücklichen Sieg“ seiner Mannschaft, „aber auch das braucht es manchmal, zumal es dann doch plötzlich drei ganz wichtige Punkte wurden, weil uns Gilzems Erstligareserve weiter auf den Fersen ist.“
Obgleich der KC 88 auf Stammpersonal verzichten musste, zeigte sich das Team von Jörg Schnell auch beim bereits fünften Auswärtsspiel im Saarland konkurrenzfähig. Gastgeber St. Ingbert hatte im Startblock seinen mit Abstand stärksten Spieler Nico Kohl (880/12) platziert, der den Wettenbergern Jan Anders (844/11) und Kai Göbler (768/2) an der Seite von Felix Jahnke (793/5) mit seiner zweitbesten Saisonleistung das Leben schwer machte.
Der KSC ging dadurch zunächst recht klar mit 61 Hölzern in Führung, doch bereits nach der ersten Bahn im Mittelblock hatte Wettenberg das Minus bereits halbiert. Die Hausherren zeigten deutlich Nerven, weder Simon Jakobs (750/1) noch Sebastian Hauck (772/3) kamen an ihre Normalform heran. Auf Seiten der Gäste wusste insbesondere Kai Uwe Schnell (823/10) zu überzeugen, bei Tino Anders (799/7) verhinderte eine 172-er Schlussbahn ein deutlich höheres Ergebnis und damit die Vorentscheidung in der Gesamtholzzahl. Die Hessen hatten aber zumindest das Spiel gedreht und führten nun ihrerseits mit 38 LP.
Von nun an wurde es dramatisch. Auf seiner Anfangsbahn spielte St. Ingberts Karsten Gauer überragende 236 LP und egalisierte den Vorsprung Wettenbergs fast im Alleingang. Die Teams blieben anschließend in gegenseitiger Schlagweite mit wechselnder Führung. Vor der letzten Räumgasse war der KC 88 wieder mit 20 Hölzern vorne und die Hausherren setzten erneut an, die Partie in der Räume doch noch für sich zu entscheiden. Am Ende kamen Gauer (814/9) und Blockpartner Jörg Keller (807/8) fast gleichauf ins Ziel. Nicht weit dahinter folgten Wettenbergs Jörg Ahnert (790/4) sowie Rainer Scheidt (797/8), dessen Neun im vorletzten Wurf den hauchdünnen Fünf-Holz-Sieg über die Ziellinie brachte.
Jörg Schnell sprach nach dem Spiel von einem „durchaus glücklichen Sieg“ seiner Mannschaft, „aber auch das braucht es manchmal, zumal es dann doch plötzlich drei ganz wichtige Punkte wurden, weil uns Gilzems Erstligareserve weiter auf den Fersen ist.“
(Verfasser: Wettenberg)