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Hessenliga - Archiv

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H e s s e n l i g a

17. Spieltag

KSV GH Großen-Buseck 1 - KSG Hönebach-Ronshausen 1    4841:4724 (2:1/44:34)
Am 17. Spieltag der Hessenliga empfing GH Großen-Buseck die Mannschaft der KSG Hönebach-Ronshausen. Auch wenn die Begegnung tabellarisch keine große Bedeutung mehr hatte und von vielen bereits als Spiel um die „goldene Ananas“ eingeordnet wurde, wollte die Heimmannschaft die Partie konzentriert angehen und einen versöhnlichen Auftritt vor heimischem Publikum zeigen. Am Ende stand ein 2:1-Erfolg nach Mannschaftspunkten sowie ein klarer Vorsprung von 4841 zu 4724 LP auf der Anzeige.
Für GH Großen-Buseck eröffnete René Becker die Partie und brachte seinen Durchgang mit 824 LP solide zu Ende. Ihm folgte André Fischer, der mit 838 LP die Tagesbestleistung der Gastgeber erzielte und maßgeblich dafür sorgte, dass Buseck früh wichtige LP sammeln konnte. Ebenfalls stark präsentierte sich Robert Gellert, der mit 826 LP eine konstante Leistung zeigte und das Busecker Gesamtergebnis weiter nach oben schraubte.
Im weiteren Verlauf ging Tobias Zimmermann auf die Bahnen und beendete seinen Durchgang mit 773 LP. Tobias Heß steuerte 793 LP zum Mannschaftsergebnis bei und hielt den Vorsprung stabil. Den Abschluss auf Busecker Seite bildete Christian Heigele, der mit 787 LP dafür sorgte, dass die Gastgeber am Ende klar über der 4800er-Marke lagen.
Die Gäste aus Hönebach-Ronshausen hielten jedoch engagiert dagegen. Sebastian Knoth kam auf 806 LP, Rene Sufin erzielte 821 LP. Bester Spieler der Gäste war Toni Neumann mit 832 LP, der das Duell lange offenhielt. Jörg Sekulla beendete seinen Wettkampf mit 789 LP, Thomas Schaub kam auf 717 LP und Lars Schmidt komplettierte das Gästeteam mit 759 LP.
Auch wenn GH Großen-Buseck die Partie insgesamt kontrollierte und den LP-Vergleich deutlich für sich entschied, blieb am Ende ein kleiner Wermutstropfen in Form eines abgegebenen Mannschaftspunktes. Sportwart Marc Hammel zeigte sich nach dem Wettkampf entsprechend leicht angefressen über den Punktverlust, ordnete das Ergebnis jedoch schnell ein. Letztlich sei es nur ein Spiel um die goldene Ananas gewesen, bei dem es tabellarisch um nicht mehr viel ging.
Der Blick richtet sich daher bereits klar nach vorne: In der kommenden Saison will GH Großen-Buseck die 4900 LP angreifen und wieder deutlich weiter vorne in der Hessenliga mitspielen. Mit den gezeigten Einzelleistungen sieht man sich dafür sehr gut gerüstet.
(Verfasser: Großen-Buseck)
KSC Heuchelheim 1 - KSV Wetzlar 1    5030:4635 (3:0/54:24)
Am siebzehnten und vorletzten Spieltag waren die Kegler aus Hermannstein zu Gast. Das junge Heuchelheimer Team hat sich im Laufe der Saison gut eingespielt und konnte unter anderem den Ausfall von Lars Wiegandt gut kompensieren. Die Wetzlarer traten in den letzten Wochen stabiler auf, so dass hier nochmals volle Konzentration gefordert war.
Das Starterduo Jonas Wiegandt und Andy Kreiling begannen erneut den ersten Block. Jonas spielte solide 827/8 und Andy knüpfte mit 832/9 an sein eigentliches Leistungsniveau an. Beide schafften es die Wetzlarer Frank Koerner 791/5 und Edgar Hardt 799/6 auf Abstand zu halten und gingen mit 69 Holz Vorsprung aus dem Block.
Der zweite Block brachte bereits die Vorentscheidung. Yannick Röhm zauberte 859/10 auf die Bahn und Tizian Wiegandt spielte immer noch starke 780/4, blieb aber unter den Wetzlarer Zahlen aus dem ersten Block. Die im Hinspiel so starke Selina Petschel schloss die Bahnen mit 759/3 ab und Stefan Hormel konnte mit 754/2 fast gleichziehen. Der Heuchelheimer Vorsprung erhöhte sich auf 195 Holz. Damit sollte es für Wetzlar nur noch um den Punkt gehen.
Der Schlussblock hatte die selten entspannte Aufgabe mit so einem großen Vorsprung die vor den Füßen liegenden 3 Punkte abzusichern. Uwe Reuschling hatte zuletzt im Training sehr ansprechende Zahlen gezeigt und setzte dies mit grandiosen 870/12 im Spiel um. Der Youngster Silas Wiegandt hielt mit und spielte für sich persönlichen Wettkampfrekord von 862/11. Reiner Nokielski blieb bei 733/1 hängen, während Michel Andrick mit erneuten 799/7 noch das Ergebnis von Tizian überspielen konnte. Der Vorsprung wurde auf 395 Holz hochgeschraubt und damit quasi verdoppelt.
Nach über 10 Jahren, also 3787 Tagen, schaffte es Heuchelheim auf den Heimbahnen die magischen 5000 Holz zu kegeln. Der letzte Spieltag findet für Heuchelheim in Baunatal statt.
(Verfasser: Heuchelheim)
Blau-Weiß Kirberg 1 - M85 Mittelhessen 1    4616:4447 (2:1/47:31)
Am vorletzten Spieltag bestätigte Meteor auch ohne Michael Buhl und Dominik Schmidt seine Auswärtsstärke und erzielte mit einer Punktlandung im wahrsten Wortsinn das 1:2.
Im ersten Block gab es seitens der Gastgeber Licht und Schatten. Der wie entfesselt aufspielende Robin Faulhaber legte mit unglaublichen 838 Holz los und sorgte gleich zu Beginn für die mit großem Abstand beste Tageszahl. Sein Blockpartner, der Ex-Mittelhesse Michael Stein, haderte sehr an diesem Tag mit den diffizilen Holzbahnen. Die für seine Möglichkeiten schwachen 714 Holz wussten sowohl Alexander Lehnhausen (756, 7) als auch Kai Bolte (745, 5) mit gleichmäßigem Spiel routiniert auszunutzen.
Im Mittelblock gab es von Patrick Dutschun (736, 4) ein weiteres „Friedensangebot“, was Oliver Kahl (757, 8) gerne annahm. Auch Rolf Rohrbach war drei Bahnen lang gut unterwegs. Auf seiner Schlussbahn gelang ihm leider nicht mehr viel, er erreichte aber mit 720 Holz noch das wichtige Minimalziel aus dem ersten Block. Mit bereits sieben der nötigen zehn Einzelwertungen ging es in den Schlussblock, während der Rückstand auf 87 Holz angewachsen war.
René Junge und Maximilian Ruch starteten beide mit guter erster Halbzeit und waren mit ihren Gegnern auf Schlagdistanz. René Junge (755, 6) reihte sich nahtlos in die geschlossene Mannschaftsleistung ein und wurde von Yannik Enderich (761, 9) erst mit dem letzten Wurf geschlagen. Oliver Wlosczyk (794, 11) startete auf seiner dritten Bahn den Turbo und setzte sich ab. Gleichzeitig musste Maxi Ruch auf der schwierigen Bahn 1 ordentlich Lehrgeld zahlen. Nach einer 121-Volle-Gasse war er aber wieder im Spiel und konnte ebenfalls mit seinem letzten Wurf holzgleich die 714 Holz knacken, was gerade noch für die anvisierten 31 Einzelwertungspunkte reichte.
Nach diesem spannenden letzten Auswärtsspiel hat es Meteor am letzten Spieltag nun selbst in der Hand, sich mit einem Sieg gegen Meister Neuhof die Silbermedaille zu sichern. Spielbeginn am 21.2. ist bereits um 14 Uhr.
(Verfasser: Mittelhessen)
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