H e s s e n l i g a
KSV Baunatal 1 - GH Großen-Buseck 1 4847:4663 (3:0 / 51:27)
Es war ein Nachmittag, der unglaublich unglücklich verlief , auch wenn er nicht überraschte: Der KSV GH Großen-Buseck 1 reiste am 2. Spieltag der Hessenliga beim KSV Baunatal 1 mit leeren Händen nach Hause. Am Ende stand ein 4663:4847 LP hinsichtlich der Gesamtholzzahl und ein deutliches 27:51 in den Einzelwertungspunkten zu Buche - rundum ein 0:3, das in dieser Höhe wehtut, aber angesichts des Spielverlaufs auch nicht unverdient war. Baunatal präsentierte sich von der ersten bis zur letzten Bahn abgezockt und aus einem Guss. Frank Leischner eröffnete solide mit 800 LP, ehe Frank Weitzel mit starken 838 LP den Grundstein für den ungefährdeten Auftritt der Gastgeber legte. Dirk Westmeier steuerte 795 LP bei, Stefan Knierim ließ mit 816 LP die Muskeln spielen, und Udo Weickert (807 LP) sowie Stefan Beckherrn (791 LP) rundeten eine solide Mannschaftsleistung ab. Auf der anderen Seite kämpfte Großen-Buseck redlich, fand aber nur in Ansätzen zu seinem Spiel. Einzig Robert Gellert konnte mit starken 828 LP im ersten Block ein echtes Ausrufezeichen setzen und Nadelstiche in Richtung Baunatal verteilen. Dahinter tat sich der Rest der Mannschaft schwer: Christian Heigele kam auf 741 LP, Mandy Schneider auf 747 LP, Dennis Edler auf 767 LP. Etwas näher heran kamen Renè Becker mit 788 LP und vor allem Tobias Heß, der mit couragierten 792 LP zumindest am Ende des Feldes noch einmal für Nervenkitzel sorgte, ohne dass dadurch der Zusatzpunkt eingetütet werden konnte. Sportwart Marc Hammel brachte es nach der Partie auf den Punkt: „Baunatal war heute verwundbar. Zwar konnten wir uns zur letzten Saison deutlich steigern, aber der Punkt lag schon auf dem Silbertablett. Baunatal hat das clever gemacht.” Zeit zum Durchatmen bleibt nicht: Bereits in der kommenden Woche wartet mit dem KSC Heuchelheim der Ligaprimus – ein Brocken, gegen den Großen-Buseck all das besser machen muss, was heute in Baunatal liegen blieb.(Verfasser: GH Großen-Buseck)
SKC Waldbrunn-Hadamar 1 - KSC Heuchelheim 1 4446:4915 (0:3 / 32:46)
Zum zweiten Spieltag gastierte der KSC Heuchelheim beim Absteiger aus der 2. Bundesliga, dem SKC Waldbrunn-Hadamar. Der Gastgeber durch Abgänge in personelle Bedrängnis gekommen, konnte mit einer vollständigen Mannschaft antreten, was ja kurz vor Saisonbeginn noch ungewiss war. Beflügelt vom Heuchelheimer Auftaktsieg, wurde die Mission „Drei-Auswärts-Punkte“ gestartet.
Im ersten Block starteten erneut Yannick Röhm 853/12 und Jonas Wiegandt 834/10. Yannick wurde „Kranzkönig“ und erzielte 12 Kränze. Vom Gastgeber konnte nur Alexander Weis mit 828/9 mithalten. Yannik Viertel erreichte 769/2. Heuchelheim dominierte den ersten Block und ging mit 90 Holz Vorsprung in Führung.
Mit Tizian Wiegandt 818/8 und Rainer Scheidt 802/5 ging es in den zweiten Block. Auch hier brannte nichts an, denn Waldbrunn-Hadamar spielte zwar mit Eileen Schmitt 779/3 und Maximillian Weis 812/6 mit, aber Heuchelheim baute den Vorsprung um weitere 29 Holz aus.
Der letzte Block gab sich keine Blöße. Von vorne bis zum Schluss gab es eine starke Mannschaftsleistung. Sowohl Christian Weeg 794/4 als auch Uwe Reuschling 814/7 sicherten den Gesamtsieg mit einer Auswärtsgesamtzahl von 4915 Holz. Im Vergleich zur Zweitligasaison von Waldbrunn-Hadamar konnte Heuchelheim viele Zweitligisten übertreffen. Vom Gastgeber spielte Stefan Dietershagen noch hervorragende 853/11 Holz während Manfred Schmitt leider nach 70 Wurf 405/1 verletzungsbedingt aufhören musste.
Mit einer hervorragenden Stimmung in der Mannschaft sowie sechs Punkten auf dem Konto geht es am nächsten Spieltag zum Derby nach Großen-Buseck.
(Verfasser: KSC Heuchelheim)
KC 88 Wettenberg 2 - M85 Mittelhessen 1 4770:4678 (2:1 / 43:35)
Die Partie des KC 88 Wettenberg II am zweiten Spieltag der Hessenliga gegen den letztjährigen Vizemeister M85 Mittelhessen brachte ebenfalls eine Punkteteilung. Beim Heimsieg der Bundesligareserve Wettenbergs nahm Meteor 85 verdient den dritten Spielwertungspunkt mit.
Zu Beginn sorgten beim KC 88 die überzeugend auftretenden Anstarter Kai Göbler (835/11) und Jörg Ahnert (827/10) gegen die holzgleichen Kai Bolte (758/4) und Alexander Lehnhausen (758/3) für unerwartet klare Verhältnisse. Die routinierten Gästespieler kamen auf der an diesem Tage offensichtlich etwas anspruchsvolleren Holzbahn nicht in die Gänge.
Ein anderes Bild dagegen im nachfolgenden Block: Michael Buhl (839/12) legte als Tagesbester den Grundstein für den späteren Teilerfolg seiner Alten-Buseck/Reiskirchener Spielgemeinschaft. Daneben konnte Kai Lindenstruth (738/1) nicht punkten, während für Wettenberg Marcel Becker (760/5) zumindest die Vorgabe aus Block eins parierte. Namensvetter und Blockpartner Thomas Becker (801/7) zeigte sich hingegen nicht unzufrieden.
Der Neuling aus Wettenberg lag 130 Hölzer vorne, womit es zum Schluss nur noch um den dritten Punkt gehen sollte. Diesen eroberten sich die Mittelhessen nach den Zahlen von Dominik Schmidt (817/9) und Maximilian Ruch (768/6) im Vergleich mit den KC-Liberos Kai Uwe Schnell (803/8) und Thomas Wolski (744/2) jedoch ohne große Mühe.
Am kommenden Samstag empfängt Wettenberg II den SKC Waldbrunn-Hadamar (16.30 Uhr) und Mittelhessen das bislang punktlose Kirberg (14:30 Uhr).
(Verfasser: KC 88 Wettenberg